Resumé – Wortakrobaten am 03.09.10 und dolle Fotos vom Hamburger Hafen

6. September 2010 | Von | Kategorie: Auftritte
André Lampe

André Lampe

Am Freitag durfte ich den Abend unter Anderem mit André Lampe gestalten, dem Mann der in Google angeblich nicht auffindbar ist! Diese Behauptung stellt er selbst in einem seiner Texte vor. Eher würde man, laut seiner Aussage, über den Forenbeitrag eines -der Rechtscheibung nicht mächtigen- Hobbyfotografen stolpern („Für die Beleuchtung in dem Raum braucht man eine Andre Lampe“) als dass, man ihn -André den Poetry Slammer- finden würde…

Nun, ich fand den Gag dermaßen gelungen, dass ich das gleich ausprobiert habe und ich leider muss ich sagen: Schade, das kann er so nicht mehr auf die Bühne bringen, denn nicht nur die ersten beiden Ergebnisse erwähnen ihn, sondern insgesamt gibt es auf der ersten Seite der Ergebnisse gleich fünf Treffer.

Erwähneswert sind dabei auf jeden Fall sein Blog: http://konsonauten.net/ und seine Myspace Seite: http://www.myspace.com/derlampe, denn André ist vor allem eins: Wirklich witzig.
Der Mann hat den Schalk in der Stimme und bekommt es sogar hin sich über die Alzheimererkrankung seiner Oma lustig zu machen, ohne dass ich mich hätte fremdschämen müssen. Ganz zu schweigen davon, dass eben diese Oma diesen Text ebenfalls sehr lustig findet…. Jeden Tag aufs Neue. Jedenfalls ist es ein großes Vergnügen gewesen, ihm zu lauschen und ich kann nur jedem empfehlen, sich den Namen zu merken. Ganz ohne Google…

Armin Sengbusch

Armin Sengbusch

Was gab es noch? Da war natürlich Armin Sengbusch der Schriftstehler. Nicht nur, dass er gewohnt souverän durch den Abend geführt hat, nein er hat auch einen meiner Lieblingstexte von ihm vorgetragen – wie immer ohne Zettel! – nämlich „Das Echo“ und seinen wunderbaren Song „Christine“ gesungen. Eine Liebeserklärung an eine gute Freundin von ihm, die allerdings eigentlich einen ganz anderen Namen hat, der sich wiederum nicht als Songtitel eignet. Ich kenne diesen Namen und kann ihm zu der Entscheidung, den Song anders zu benennen nur gratulieren, hihi.  Fragt ihn doch mal wenn Ihr ihn trefft (Schönen Gruß von mir ). Für alle, die meinen anderen Artikel über Armin noch nicht kennen: http://schriftstehler.de Da lohnt sich wirklich jede Minute, versprochen! Unter dem selben Namen ist er natürlich auch auf Facebook zu finden. Wenn der Typ nicht auch noch so unverschämt gut aussehen würde, wäre ich auch fast nicht neidisch auf sein unglaubliches Talent die Leute zu begeistern. Oft mit scheinbar leichter Kost, die einem im Halse stecken bleibt, wenn noch während seines Vortragens die Abgründe ahnbar werden, die er ohne erkennbare Mühe aufzeigt. Seine Art zu reimen, ohne dass einem diese Reime bewusst werden, weil sich die Sprache die er wählt, so natürlich anfühlt, ist wirklich beeindruckend!

Gisela Moes

Gisela Moes

Als Dritte im Bunde gab Gisela Moes einige Ihrer „Gutenacht Geschichten“ zum Besten. Die Grande Dame las aus ihrem just veröffentlichtem Buch „Der Taktstock war vergiftet“. Durchweg ernste Geschichten, mit meist morbidem Ende. Was mir sehr sehr gut gefallen hat, waren die Bilder, die sie durch Ihre Sprache aufzubauen weiß. Die Szenerien die sie beschreibt, stellen sich schnell scharf und es macht einfach Spaß ihr dabei zuzuhören.
Auf der Seite von Gisela : http://www.giselamoes.de/ gibt es mehr Infos zu Ihrem Buch und Lese- und Hörproben.

Nun, ich selbst habe auch mitgemacht und das Ganze mit ein paar meiner Songs musikalisch erweitert. Es war ein muckeliger Abend mit relativ wenigen, aber aufmerksamen Gästen. Ich hatte das Gefühl, dass alle -incl. uns Künstlern- auf Ihre Kosten gekommen sind.

Ach, eins gibts noch…. Ebenfalls an diesem Abend war das große Sommerfest meines Arbeitgebers. Die Location war der Knaller, nämlich auf der Cap San Diego, diesem wunderbaren „Schiff Schiff“ Als „Schiff Schiff“ bezeichne ich Wassergefährte, die einfach so typisch nach Schiff aussehen, wie es eben nur geht. ein Schiff, wie ein Kind es malt. Ein Schiff wie es schiffiger nciht aussehen kann. Keine Ahnung, ob mich jemand versteht, auf jeden Fall musste ich früh dort weg, habe es mir aber nicht nehmen lassen, ein paar stimmige Fotos der Hafenszenerie zu knipsen. Der Himmel an diesem Abend…. wohow, aber seht selbst:

btw. hier mal ein paar knappe Infos über mein Lieblingsschiff: http://www.ig-schiffsmodellbau.de/capsandiego.htm

Ein Kommentar auf "Resumé – Wortakrobaten am 03.09.10 und dolle Fotos vom Hamburger Hafen"

  1. Lampe sagt:

    Also… das mit google war im Jahre 2007 wirklich so… das man da eher auf Fotografieforen gestoßen ist, als auf meine Person. Da war ich allerdings auch noch nicht so viel unterwegs. Dieser Sachverhalt ist jedenfalls nicht ausgedacht sondern nur nicht mehr aktuell. 🙂

Schreibe einen Kommentar